Tag-Archiv für Flex

Neuauflage des RIA-Stack von Adobe

Adobe hat heute eine Neuauflage seines RIA-Stacks veröffentlicht. Er umfasst seit heute:

  • Flex3 SDK
  • FlexBuilder 3
  • BlazeDS
  • Adobe AIR

Neu sind neben den allfälligen Verbesserungen und Optimierungen im Detail, dass das SDK ab sofort im Sourcecode zur Verfügung steht und unter einer OpenSource-Lizenz veröffentlicht wird. Der auf Eclipse basierende Flex-Builder verfügt neben einem visuellen CSS-Editor nun über Refactoringmöglichkeiten und einen Profiler. Als Runtime reicht auch für Flex 3 (wie für Flex 2 und Flash CS 3) der Flashplayer in Version 9.

Mit BlazeDS stehen Teile der Livecycle-DataServices unter einer OpenSource-Lizenz zur freien Verfügung. BlazeDS ist eine hochperformante Lösung, um Java-Backends an Flexanwendungen anzubinden.

Adobe AIR ist eine Runtime, in der Flex-, Flash- und Ajax-Anwendungen außerhalb des Browsers als Desktop-Anwendung betrieben werden können. Damit einhergehend wird diesen Anwendungen eine Offlinefähigkeit verliehen, wie sie für Internetanwendungen unüblich ist.

Detaillierte Informationen können von den Seiten des Flexteams oder der neuen OpenSource-Site von Adobe gewonnen werden.

Adobe untermauert mit diesen Veröffentlichungen seine Führungsposition im Bereich der RIA-Technologien und wird diese sicherlich ausbauen können. Ermsthafte Konkurrenz wird vermutlich erst mit Microsoft Silverlight 2.0 erscheinen, welches sich aber noch schwer in der Entwicklung befindet, es ist erst als Beta angekündigt. Wer sich aber schon jetzt über die Neuerungen bei Silverlight informieren will, dem sei folgender Artikel empfohlen.

RIAs und XML

Anlässlich des zehnten Geburtstags von XML, der sich diese Woche ereignet, einmal ein paar Gedanken zur Rolle von XML und Rich Internet Applications.

XML ist aus RIAs einfach nicht mehr wegzudenken und zwar in zweifacher Hinsicht.

Weiterlesen von ‘RIAs und XML’

Klassischer Flex Videoplayer

Einen ganz klassischen Videoplayer findet man auf den Videoseiten der schweizer Tageszeitung Blick.

Sind die meisten Mediaplayer in Flash erstellt, ist dieser in Flex entwickelt worden.

Er bietet einen komfortablen Player, den direkten Zugang ins Videoarchiv mit Rubriken und ein Votingfeature, um die Videos zu bewerten. Auch das individuelle Erstellen und Abspielen von Playlisten ist mit dem Player möglich.

Es muss nicht die große RIA oder Enterprise-Anwendung sein, wenn Flex zum Einsatz kommt, auch im klassischen Bereich der Flash-Anwendungen kann Flex durch sein optimiertes Entwicklungsmodell sinnvoll Einsatz finden.

Webanwendungen auch offline Nutzen

Einer der Vorteile von Internet-Anwendungen ist zweifellos, dass man immer mit seinen aktuellen Daten arbeiten kann, egal von wo aus man sich anmeldet. Der Nachteil ist derjenige, dass man permanent online sein muss, um die Anwendung zu nutzen. Das ist aber nicht immer möglich, sei es dass man im Flugzeug sitzt oder dass man einfach mal keinen Onlinezugang zur Verfügung hat.

In diese Lücke springen Client-Anwendungen, die es ermöglichen Onlineanwendungen auch offline zu nutzen. Google Gears ermöglicht es als Mozilla Firefox Plugin AJAX-Anwendungen auch ohne online Verbindung weiter zu benutzen.

Einen browserunabhängigen Ansatz stellt Adobe AIR (Adobe Integrated Runtime, vormals Apollo) dar, welches eine Client-Anwendung zur Verfügung stellt, indem on- und offline AJAX- aber auch Flash- und Flexanwendungen genutzt werden können. AIR steht bald für alle großen Betriebssysteme (Windows, OS X und Linux) zur Verfügung und erlaubt die schnelle Entwicklung von komfortablen Anwendungen, die wie eine Browseranwendung genutzt werden können, aber auch wie eine klassische Desktopanwendung.

Die Entwicklung für solche offline nutzbare Internetanwendungen steht erst ganz am Anfang und es kann durchaus ein neuer Typus nutzerfreundlicher Anwendungen daraus hervorgehen.

Online Bildbearbeitung mit Picnik

Unter http://www.picnik.com/ findet sich eine online Bildbearbeitung mit einer Menge an professionellen Features. Das Angenehme an der Sache ist, dass sich die meisten Funktionen austesten lassen, ohne sich vorher zu registrieren.

Die in Flex programmierte Anwendung erlaubt das Hochladen, Bearbeiten und Verwalten von Bildern. Ganz mashupmäßig erlaubt Picnik das Einbinden von Bilddiensten wie Flickr oder Picasa.

Die Basisversion steht kostenlos zur Verfügung, für etwa 25 $ im Jahr stehen erweiterte Funktionen sowie mehr und bessere Filter zur Verfügung.

Die vielfältigen Funktionen haben alle eine automatische Vorschau und ein Dialog fragt, ob der Bearbeitungsschritt wirklich angewendet werden soll. Auch eine Rückgängigfunktion steht in dem modernen Userinterface zur Verfügung.

Natürlich reicht der Funktionsumfang von Picnik nicht an den von Photoshop oder Gimp heran, jedoch um schnell mal die roten Augen aus einer Fotographie zu entfernen oder die Kontraste anzupassen und ein Bild zuzuschneiden ist es eine tolle und einfach zu bedienende Anwendung.